Persische Augen – Photographien und Geschichten aus Kashan

Kashan – eine persische, quasi in den Wüstensand gegrabene Stadt an der einstigen Seidenstraße, berühmt für Teppiche, Rosenöl und Keramik und ein architektonisches Juwel. Die Spuren der Sialk-Zivilisation – eine der ältesten bekannten Menschheitszivilisation, die siebentausend Jahre zurückreicht – sind auf den archäologischen Hügeln des Tepe Sialk mit ihren Keramik-, Kupfer- und Bronzefunden in einer Entfernung von 2 km im unmittelbaren Umkreis der Stadt zu finden. Saied Sharifi, iranischer Photograph und Filmemacher, lebt seit 1980 in Berlin. Er studierte Photographie und Experimentelle Filmgestaltung an der UdK Berlin bei Prof. Heinz Emigholz. 30 Jahre, nachdem er Kashan als Jugendlicher durchstreifte und lieben lernte, fotografiert und erzählt Saied Sharifi sein Wiedersehen mit den faszinierenden, inzwischen aber stark veränderten Ort. Die Begegnung mit einem alten Teppichmustermaler eröffnet ihm die Fenster zu verborgenen Welten einer bedrohten Kultur.

Referent: Herr Saied Sharifi