Weltkulturerbe “Iranische Gärten”

Im Mai 2013 organisierte der DIFV eine Reise “Die Gärten Irans” unter der Leitung von Dr. Parto Tehrani-Krönner und Hartmut Niemann. Von den neun Gärten des Weltkulturerbeensembles “Iranische Gärten” wurden sieben besucht, u.a. in Kashan, Isfahan, Shiraz, Yazd, Mahan und Tabas.


Durchführung von Exkursionen im Iran

Im Rahmen der Humboldt-Exkursionen wurde im September 2009 eine Reise mit den Schwerpunkten Geologie und Stadtentwicklung unter der Leitung von Dr. Mohsen Makki durchgeführt.


Ferdossi und sein 1000 jähriges “Shahnameh”

Iranisch-Deutsches Symposium

Ferdossi und sein 1000 jähriges “Shahnameh”- Ein Beitrag Irans zur epischen Weltliteratur

 

Mai 2010 in Berlin

Vor 1.000 Jahren wurde das „Shahnameh” (Buch der Könige) von dem persischen Dichter Ferdossi fertiggestellt. Aus diesem Anlass werden wir eine Tagung und Kulturveranstaltung in Berlin durchführen. Der Dichter Abul I-Kasim Ferdossi (andere Schreibweise: Firdausi) ist einer der bedeutendsten iranischen Dichter und Epiker. Mit dem Buch „Schahname“ (Buch der Könige), seinem wichtigsten Werk, hat er eines der umfangreichsten Epen der Weltliteratur geschaffen. Das „Schahnameh“ bietet einen Rückblick in die iranische Geschichte und spannt den Bogen bis in die Zeit der Sassaniden, die Zeit vor der Islamisierung Irans.

In der Bedeutung ist es vergleichbar mit dem „Nibelungenlied“ und den Werken Homers, der „Ilias“ und der „Odyssee“. Das „Schahname“ mit seinen über 60.000 Doppelverse ist das erste und immer noch eindrucksvollste Werk der iranischen Nationalliteratur und bildete eine wichtige Grundlage für Erhalt und Entwicklung des Neupersischen.

Aus dem genannten Anlass plante der „Deutsch Iranische Freundschaftsverein“ (Berlin) zusammen mit der „Ferdowsi Foundation“ (Teheran) eine gemeinsame Veranstaltung in Mai 2010 in Berlin.

Durch Vorträge über den Dichter Ferdossi und sein Werk und die künstlerische Darstellung von Teilen seines Werkes „Shahnameh“ möchten wir dem Publikum einen Eindruck geben von der persischen Kultur und der Wirkung, die heute noch von Ferdossis Werk „Shahnameh“ ausgeht. Diese Wirkung beschränkt sich nicht auf den Iran, sondern bezieht auch die Länder ein, in denen die persische Sprache eine wichtige Rolle spielt wie Afghanistan und Tadschikistan.

Neben Vorträgen einer Reihe von Wissenschaftlern (Iranistik, Literaturwissenschaft, Geschichte) aus dem In- und Ausland wird ein Rezitator Verse aus dem „Shahnameh“ vortragen. Anschließend werden verschiedene Künstler klassische persische Musik und Folklore aufführen.

Der Zweck dieser Veranstaltung ist es, die Bedeutung Ferdossis für die persische Kultur zu würdigen und sein Werk auch über den Kreis der in Berlin lebenden Iraner hinaus bekannt zu machen und damit einen Beitrag zum Dialog der Kulturen zu leisten.

Moderation: Prof. Dr. Kanani

Referenten:

  • Prof. Dr. Marzolph, Universität Göttingen, Islamwissenschaften
  • Dr. Fereydoun Joneidi, Vorsitzende der Neyshapour-Stiftung in Teheran
  • Dr. Bijan Gheiby, Universität Bielefeld, Iranistik
  • Dr. Asadolah Habib, aus Afghanistan, Literaturwissenschaften
  • Dr. Ravshan Rahmonov, aus Tadschikistan, Literaturwissenschaften

Kulturelles Rahmenprogramm

Iranische Musik: Banu Ensemble

Rezitator: Frau Sadeghi Naeini, Verse aus dem Schahnameh

Freitag, 28.05.10, 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Kleiner Saal im Konzerthaus Berlin, am Gendarmenmarkt.


Nachhaltigkeitspolitik – Umweltkooperation

Zivilgesellschaftliche Problemlösungsstrategien in der Nachhaltigkeitspolitik und Umweltkooperation.
Die Teilnahme des Vereins an der Tagung im Iran für “Sozial-Ökologische Probleme der schnell wachsenden Städte im Iran”.

Die Teilnahme des Vereins an der Tagung im Iran für "Sozial-Ökologische Probleme der schnell wachsenden Städte im Iran".


Geoarchäologie


Jugend im Dialog – Austausch der Kulturen

Die Begegnungen der Schüler aus Iran und Deutschland findet statt im Rahmen des Projekts Jugend im Dialog – Austausch der Kulturen. Die Projekttätigkeit wird gefördert durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.

Im Rahmen dieses Projekts fanden gegenseitige Besuche von iranischen und deutschen Schülern und Jugendlichen im Gastland statt. Neben gemeinsamen Treffen wurden auch Praktika absolviert und ein Kindertheateraustausch gestaltet. Ergänzend fand ein iranisch-deutsches Lehrerseminar statt. Die Projekttätigkeit wurde gefördert durch das Auswärtige Amt. „Jugend im Dialog – Austausch der Kulturen“, so hieß das Austauschprojekt, das die Königin-Luise-Stiftung, eine Berliner UNESCO-Projekt-Schule, ins Leben gerufen hat. Ziel des Projektes ist der Abbau von Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus durch das Kennenlernen und Erfahren anderer Kulturen. Ein in Europa nahezu einzigartiges Projekt stellt dabei das Austauschprogramm mit der Islamischen Republik Iran dar.

Jugend-im-Dialog


Ausgewählte Projekte: Umwelt