Archäologie und Awesta. Überlegungen zur iranischen Ethnogenese

Im östlichen Iran und im südlichen Mittelasien sind am Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. kaum noch Gräber im archäologischen Befund nachweisbar. Dies steht in deutlichem Kontrast zu den gleichzeitig in den Nachbarregionen belegten umfangreichen Grabfunden und unterscheidet sich auch deutlich von den vorangegangenen Zeitperioden, die durch einen z.T. sehr aufwendigen Bestattungskult gekennzeichnet waren. Inwieweit dieser Grabausfall mit dem im Awesta beschriebenen Gräberverbot verbunden werden kann, soll in dem Vortrag thematisiert werden.

Referent: Dr. Mike Teufer